Arabisch Übersetzer & Dolmetscher Alzayed

Arabisch Übersetzer und Dolmetscher – Übersetzung vom Arabischen ins Deutsche

Umra-Bericht Teil IV

Posted by Khaled Alzayed in blog (Oktober 6, 2009 at 6:46 )

Insgesamt bleibt mir Djedda’s Architektur als Versuch
folgenden Kompromisses in Erinnerung:
Die Kombination modernster Computer-Realisation ohne Verzicht
auf die von Hand geschaffene Arbeit: mit anderen Worten:
wertgeschätzte Handarbeit trotz Einsatz technischer
Errungenschaften-und das auch noch in ausgewogenem Maße, um mit
den Worten unseres Djedda-Referenten zu sprechen.
Als Höhepunkt unserer Ausflüge bleibt aber unvergeßlich: die
Reise innerhalb der Reise : Medina,deren spürbare Liebe zum
Propheten Mohammad uns ganze fünf Tage zu erleben blieb.
Was uns aus dem Quràn nur als abstrakte Kampfstätte -wie Badr
und Uhud-bekannt waren ,konnten wir nun vor Ort erleben und
somit einen Teil unseres Wissens aus dem Qur`an aufgrund
authentischer Ortsanwesenheit auffrischen.Manches wurde erneut
in Erinnerung gerückt,manches wurde mit zusätzlichen
Informationen ergänzt.Jeder dieser Ereignisstätten für sich
allein betrachtet ist einen eigenen Bericht wert.
Neben bedeutenden Moscheen,wie z.B.der Qiblatain,d.h. der
Moschee,in der unserem Propheten die heutige Gebetsrichtung
geoffenbart wurde,bleibt unvergeßlich als Höhepunkt dennoch
eindeutig die Propheten-Moschee,mit ihrer klar-strukturierten
Ordnungsaufteilung für Schwestern und Brüder:
Welch leuchtender Eindruck in beruhigenden weiß-grauen
Eigentümlichkeiten !Hier erfuhren wir, daß jedes verrichtete
Gebet um 1000 mal schwerer wiegt als die andernorts
verrichteten.
An dieser Stelle des Berichts möchte ich noch einmal an
unseren Ausgangsort Mekka zurückkehren, zur Heiligen
Moschee, der Al-Masdsched Al-Haram,dem einzigen Ort auf der
ganzen Welt,an dem tagein ,tagaus so viele Menschen aus so
unterschiedlichen Teilen dieser Welt in einer sie nicht
voneinander unterscheidbaren Kleidung und doch in Farben und
Sprachen verschieden,zusammenkommen,um sich gemeinsam
niederzuwerfen vor dem einen Einzigen des Niederwerfens
Würdigen.
Lange werden sicherlich einen jeden von uns die gewonnenen
Eindrücke begleiten,vieles wird uns Stück für Stück auch erst
in Zukunft klar,welch reiches Informationsmaterial es zu
verarbeiten gilt.
Unser Amir verstand es, in verständnisvoller Planung
Wissensschub und Ruhe-Pause gelungen aufeinanderfolgen zu
lassen, so wie der Tag auf die Nacht folgt ,ohne daß sich der
eine von dem anderen frühzeitig verdrängt fühlt.
Auch Spontaneität konnte er beweisen , indem kurzfristig eine
ungeplante Wüsten-Fahrt stattfand,deren Ruhe und Augenweiden
wohl nur an Plätzen wie diesen erlebbar sind.
Alles in allem ein unvergeßliches Erlebnis,das Allah uns
geschenkt hat.Ihm gebührt aller Dank ,darum möchte ich mit den
folgenden Versen aus dem Quràn diesen Bericht schließen:”
Hätten Wir diesen Quràn auf einen Berg herabgesandt, hättest du
gesehen, wie er sich demütigte und sich aus Furcht vor Allah
spaltete. Und solche Gleichnisse stellen Wir für die Menschen
auf, auf daß sie nachdenken mögen(21). Er ist Allah, außer Dem
kein Gott da ist . Er ist der Wisser des Verborgenen und des
Sichtbaren. Er ist der Allerbarmer,der Barmherzige(22). Er ist
der Herrscher ,der einzig Heilige,der Friede,der Verleiher von
Sicherheit, der Überwacher,der Erhabene,der Unterwerfer,der
Majestätische.Gepriesen sei Allah über all das, was sie Ihm
beigesellen (23).Er ist Allah ,der Schöpfer,der Bildner,der
Gestalter. Ihm stehen die schönsten Namen zu. Alles, was in den
Himmelen und auf Erden ist, preist Ihn,und Er ist der
Erhabene, der Allweise(24).
(Sura Al-Ha`sr[59] die Versammlung)

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Übersetzungsbüro Alzayed – Arabisch Dolmetscherbüro

Arabisch Übersetzung – Arabische Übersetzung – Arabische Übersetzungen
Arabisch , Deutsch , Englisch, Kurdisch, Berberisch Übersetzungen:
Deutsch – Arabisch Übersetzer und Dolmetscher,
Arabisch – Deutsch Übersetzer und Dolmetscher,

Deutsch – Persisch Übersetzer und Dolmetscher
Persisch – Deutsch Übersetzer und Dolmetscher

Englisch – Arabisch Übersetzer und Dolmetscher
Arabisch – Englisch Übersetzer und Dolmetscher

Kurdisch – Deutscher Übersetzer und Dolmetscher
Deutsch – Kurdisch – Übersetzer und Dolmetscher
Unabhängig davon, ob Kurdisch, Sorani, Kurmandji, Badini oder Zaza und ob diese kurdische Variante aus dem Irak, Syrien oder aus der Türkei kommt.

Berberisch Deutsch Französisch Dolmetscher einschließlich der in Marokko und Algerien gesprochenen Berber-Varianten „ Tarifit, Tachelhit, Tamazight, Kabylisch

Die Mehrzahl der Übersetzer sind vereidigte, beeidigte, ermächtigte oder staatlich geprüfte Übersetzer für Arabisch-Deutsch.
Arabische Übersetzung – Arabische Übersetzer –

Umra-Bericht Teil III

Posted by Khaled Alzayed in blog (August 7, 2009 at 1:06 )

Da ist zunächst der Ausflug in die Umgebung Makkas zu nennen :

In Mina bekommt man einen Eindruck, welch gewaltige Fläche für
die vielen Zelte zur Verfügung stehen, die die Pilgerfahrt
wärend der Hagg dort aufschlager, um an 3 unterschiedlichen
Säulen die symbolische Steinigung des Satans mit verschieden-
großen Steinen vorzunehmen.
Doch den Höhepunkt der großen Pilgerfahrt nimmt die Ebene
Arafat ein,in der nun seit wenigen Jahren schattenspendene
Bäume gedeihen. Hier befindet sich der Djebel Rahma,zu dessen
Fuße unser Prophet Mohammad(a.s.s.)kurz vor seinem Tode seine
Abschiedsrede  hielt.Leider kann an dieser Stelle inhaltlich
nicht auf die wichtigen Aussagen dieser Rede eingegangen
werden, denn das würde den Umfang eines Umra-Berichtes
sprengen. Auch die im Anschluß an die Arafat-Ebene kurz
besichtigten Moscheen sollen hier keine weitere Erwähnung
finden,denn schon bewegen wir uns in gedanklichen
Vorbereitungen auf das Vorhaben des kommenden Tages:
Der steile Anstieg des Djebel An-Nur, der all die Mühe des
Erklommen-Werdens mit einem Einblick in die Höhle Hira
belohnt, von der aus Prophet Muhammad(a.s.s.)in Kontemplation
mit Blick auf die Heilige Moschee seine ersten Offenbarungen
erhielt. Diese Höhle befindet sich in der oberen Region eines
wie auf einen Berg gestülpten Hügels, der aufgrund seiner
erhobenen Position die Sonneneinstrahlung so auszuschöpfen
versteht,daß er auch in diesem Sinne seinem Namen “Berg des
Lichtes” vollständig gerecht wird ; mal ganz abgesehen von dem
Licht der Erleuchtung,das uns aufgrund der dort
stattgefundenen Offenbarungen bis in alle Welt erhellt.
Am darauffolgenden Tag verließen wir die Spuren der
Vergangenheit und begaben uns in die Stadt der Zukunft:

Djedda- ein vorbildliches Beispiel an Sehenswürdigkeiten unter
Einfluß modernster Technik;besonderen Eindruck machte auf uns
da z.B.eine auf Säulen errichtete , ins Meer gebaute
Moschee,die ein schwimmendes Marmorschlößchen suggeriert.

Die Physiognomie dieser Stadt ist so ausgereift- den
surrealistischen Expressionisten mit in Beton gebaute Halb-
Karosserien in schockigen, grellen Farben befriedegend,wie
auch dem romantisch-veranlagten Betrachter eine an
jemenitische Häuserträume erinnernde Altstadt bietend- um nur
zwei der zahlreichen Sehenswürdigkeiten von höchstem
künstlerichen Gehalt zu nennen.Wir hatten die Gelegenheit ,das
Innenleben eines dieser Häuser kennenzulernen:

An geschnitzten Antiquitäten vorbei ,sich Stufe um Stufe dem
Dachgeschoß emporarbeitend,erwarteten uns eisgekühlte Getränke
unter freiem Himmel mit Mondscheinlicht in arabisch-
gemütlicher Sitzkissen-Manier,eingebettet in einen Dia-Vortrag
zum Thema” der Einfluß des Islam auf die Architektur”-ein
geschichtlicher Abriß bis in die heutige Moderne mit
eindrucksvollen, natur- reichen Darstellungen aus
unterschiedlichen Kulturen.
Zurück bleibt die Faszination,die die Vermutung zum Beweis
werden läßt, daß Allah die Muslime nicht nur zur besten Umma
auserwählte , sondern auch die von deren Menschenhand
geschaffenen Bauwerke als Dokument Seiner Schöpfungskraft
hinterließ.

Fortsetzung folgt…

Umra-Bericht Teil II

Posted by Khaled Alzayed in blog (Juli 30, 2009 at 2:38 )

Makka nähert sich,immer rythmischer formiert sich das
anfängliche-persönliche Du’a zu einem lauten Gruppen-Du’a:
“Labbaikallah-humma labbaik…”
Die Spannung steigt:”Soll es nun wirklich so weit sein? Wie
wird sich ein jeder vorfinden bei der ersten Begegnung mit dem
Haus Allahs,diesem so friedvollen ,so von den Herzen der
Menschen begehrenswerten Platz dieser Erde?”

Schritt für Schritt bewegten wir uns um Mitternacht auf die
Heilige Moschee zu,hell erleuchtet,in weißem Marmor glänzend
liegt sie vor uns. Konzentriert auf den “rechten Schritt”
durchschreiten wir eines der Tore,es mag wohl Babus-Salam(das
Tor des Friedens)gewesen sein,und gleichzeitig bemüht,das
Eintritts-Du’a fehlerfrei vor Allah zu tragen.Noch ist die
Ka’aba nicht in Sicht :Safa und Marwa liegen vor uns und
fordern uns auf, sie entgegen dem fließenden Strom behutsam
und gleichzeitig zügig zu durchqueren.Die Schritte
beschleunigen sich wie von selbst,als spürten sie die Ahnung
von der inneren Erschütterung,beim Anblick dessen,in dessen
Richtung sich alle Muslime dieser Welt in ihren Gebeten
richten:das Haus Allahs auf Erden…
Diese erste Begegnung entbehrt bewußt-gesteuerte Wahrnehmung,
darum soll auch keine Sprache sie zu fassen versuchen: Sie
bleibt “ohne Worte” das individuelle Erlebnis jedes Einzelnen
mit seinem Inneren…
Doch viel Zeit zum Versinken bleibt nicht: Nach dem Gebet
beginnen schon die ersten kleineren Gruppierungen, ihre
Aufgaben fortzusetzen; sie machen sich auf zum Tauwaf, dem
Umkreisen der Ka’aba. Noch ist jeder bemüht, nicht der letzte zu
sein,denn was macht man allein, wenn man nicht weiterweiß?
Wir wissen, ein jeder hat seinen eigenen-in schaàllah geraden-
Weg zu gehen, so kann es einem denn auch mal passieren, daß der
Anstoß, sich ins Wagnis Tauwaf zu begeben, noch nicht
aufgeflammt
ist und-ob man es möchte oder nicht-plötzlich niemand mehr da
ist(aus der bekannten Gruppe selbstverständlich),der einen
mitreißt…
So sollte es denn auch mir wiederfahren:zu lange gewartet und
den Anschluß verpaßt, saß ich vor der Ka’aba-auf Sein Zeichen
hoffend-plötzlich stand es vor mir: Eine der zahlreichen, in
schwarz-gekleideten Aufsichtspersonen fuhr mich schroff auf
Arabisch an, daß ich an meiner Sitzstelle nicht länger
verweilen könnte. Den Gebärden nach zu urteilen, war der
Aufforderung unverzüglich Folge zu leisten; somit machte ich
mich auf den Weg zum Alleingang Umra-mit dem Tauwaf beginnend.
Und Allah hört den Ruf des Rufenden, wenn er Ihn ruft, ebenso
verhält es sich mit der Absichtserklärung zum Tauwaf, mit der
wir uns erneut in Allahs Führung begeben,während wir in 3
schnelleren und 4 darauffolgenden langsameren Umkreisungen uns
auf die innigen, aus dem Herzen gesprochenen Du’as
konzentrierten-unbewußt dessen, daß wir uns wie ein Teilchen in
einem vom Wind durchwehten Getreidefeld bewegen.
Mich hat der Wind-al hamdulillah-wie im Sog einer Woge in der
1. und 3.und 7.Runde immer näher an die Ecke des schwarzen
Steines gestoßen, bis ich ihn endlich küssen durfte, woraufhin
ein Beben und Weinen meinen Körper durchrüttelte und die
Worte”Allahuakbar”und “Al-hamdulillah”hervorschleuderte, in der
Herzengegend einem Erdbeben gleich.

Vieles ließe sich noch zu den folgenden Stationen der”Umra”
berichten,wie z.B.
-Die Pflicht des zwei Raka-Gebets an der ibrahimischen
Gebetsstätte.
-Das freiwillige Gebet innerhalb der Gebetsnische rechts neben
der Káaba.
-Der seidig-edel-weiche Geschmack des Wassers,wenn wir uns bis
zum inneren Überlaufen am Samsam -Brunnen ergießen.
-Der verzweifelte Lauf von Safa zu Marwa,zu Safa zu Marwa,zu
Safa zu Mawa,zu Safa zu Marwa,zu Safa zu Marwa,zu Safa zu
Marwa, zu Safa zu Marwa,von wo aus der letzte symbolische
Schritt im Schneiden der Haare das Ende der `Umra
dokumentiert.
Doch unser Aufenthalt in Saudi Arabien ist noch keinen Tag alt
und hat noch zahlreiche, weitere Stationen anzubieten, die von
ihrem Bedeutungsausmaß mit wenigen Worten kaum die ihnen
gebührende Anerkennung finden können.

Fortsetzung folgt…

Umra-Bericht

Posted by Khaled Alzayed in blog (Juli 23, 2009 at 6:32 )

In alt-bekannter Weise fand auch in diesem Jahr 1993 (oder genauer
gesagt:um die Jahreswende) die vom HDI organisierte Umra
statt. Bestimmt haben die einen oder anderen Geschwister
bereits davon gehört, wenn sie nicht sogar schon einmal
persönlich daran teilgenommen haben sollten.
Doch wie jeder Moment unseres Daseins einmaligen Charakter
hat, so unterscheiden sich auch die Umra-Reisen nach Saudi-
Arabien; insbesondere diese, denn es wurde erstmalig in Probe
gestellt, ob die Reise auch mit Kindern problemlos durchführbar
ist. Unser jüngster Teilnehmer war der 2-jährige
Amin, gleichzeitig Sohn unseres Amirs, Bruder Mohammad,und dessen Ehefrau Aziza.
Bereits einen Tag vor geplantem Abflug trafen wir uns im HDI-
eine erste Einstimmung auf die Reise und ein oberflächliches
Kennenlernen der Geschwister, mit denen einem jeden von uns das
große Ereignis als gemeinsame Erfahrung bevorstand, konnten nun
verwirklicht werden.
Noch recht scheu und zurückhaltend fanden wir uns plötzlich
als Mitglied einer großen Familie wieder, allerdings, um auf
dem Boden der Tatsachen zu bleiben, noch mit Kleinfamilien-
Verwöhnungs Tendenzen. Somit hatte HDI-Mutter Aziza zu Recht
erste Mängel anzukündigen: Da saßen wir nun und warteten
darauf, bedient zu werden! Doch so langsam kam der Ofen in Gang
und wir gewannen an Selbstsicherheit und aufmerksamere
Beobachtungsangabe, wo wir uns hilfreich nützlich machen
konnten.

Nach diesen ersten sozialen Lernerfahrungen fanden nun in der
2.Tageshälfte die nutzreichen Informationen statt: Bruder
Mohammads lebensnaher Erzählstil, untermauert mit zahlreichen
Erfahrungen als Gruppenleiter eben dieser Umra-Reisen, sorgten
dafür, daß selbst ein mangelhaft informierter Teilnehmer (zu dem
ich mich, Allah möge mir verzeihen, zählen muß) eine ganz klare
Vorstellung entwickeln konnte,was er in den vor uns liegenden
Stunden zu tun und zu lassen hatte! Es war bis ins Detail
durchorganisiert:
- was der Ihram-Zustand bedeutet
- wie wir uns auf diesen Zustand vorzubereiten haben
- welches Du’a wir beim Verlassen des Hauses auszusprechen
Haben
- bis hin zur Talbiyya-einem Du’a,das nach Eintritt in den
Ihram- Zustand bis zum Eintreffen bei der Ka’aba so oft wie
möglich ausgesprochen werden sollte
Theoretisch war nun also alles klar, blieb nur noch zu
klären, wie wir uns in der Praxis erweisen würden?
Da war zunächst die erste Herausforderung an unsere männlichen
Geschwister:
Denn nicht jedem fällt es selbstverständlich leicht, sich in
der Winterhöchstzeit mit weißem, nahtlosen Stoff zu behängen
auf jegliche Art von Unterbekleidung zu verzichten(allenfalls
eine Sicherheitsnadel als einzige Sicherheit ),sich auf dem
größten Flughafen Deutschlands zu bewegen-und das in einer
Zeit,in der die Mehrheit der Menschen auf’s Christkind
wartet,nämlich genau an einem 24.Dezember!
Dies alles war von unserem Bruder Mohammad gezielt und
geschickt eingesetzt-sozusagen eine islamische
Bewußtseinsbildung mit Beigeschmack dessen,was unsere
Schwestern zum Teil täglich erleben:nämlich das nicht zur
Masse gehörende Auffällige.
Um 20:50 desselben Tages sollte es dann endlich so weit sein:
Ankunft in Jeddah und letzte gedankliche Vorbereitungen auf
die in erreichbare Nähe gerückte Umra-ein jeder war stark mit
sich selbst beschäftigt-mehr oder weniger im Zwiegespräch mit
Allah.

Fortsetzung folgt…

Malheur bei Übersetzung von Straßenschild

Posted by webadmin in blog (November 2, 2008 at 12:35 )

Wie kommt der Text “Ich bin gerade nicht im Büro” auf ein Verkehrsschild in der Nähe eines Supermarkts in Wales? Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass die Straßenverkehrsbehörde in Swansea eine Übersetzung des ursprünglichen Texts “Kein Schwerlastverkehr. Nur Anwohner” ins Walisische per Email beantragt hatte und daraufhin eine automatische Abwesenheitsnotiz vom angefragten Übersetzer bekam, die sie prompt auf das Straßenschild brachte.

Lateinische Worte ins Arabische transliterieren

Posted by Khaled Alzayed in blog (Oktober 26, 2008 at 10:43 )

Es fragen weiterhin viele Menschen nach einer Möglichkeit, den eigenen Namen oder den eines Geliebten, Bekannten in arabischer Schrift schreiben zu können. Da wir diese Anfragen nicht bearbeiten wollen (eine für beide Seiten faire Preisvorstellung ist leider nicht einfach machbar), möchten wir den folgenden Dienst von Yamli empfehlen:

Yamli ist ein Dienst, der es durch Eingabe lateinischer Buchstaben erlaubt, arabische Worte zu schreiben. Das ist u.A. für diejenigen interessant, die zwar der arabischen Schrift mächtig sind, allerdings keine technischen Möglichkeiten haben, Arabisch zu schreiben (also z.B. Araber auf fremden Rechnern, wo die Spracheinstellungen nicht verändert werden können).

Übertragung von "Markus" in die arabische Schrift

Andererseits können durch Eingabe eines lateinischen Eigennamens durchaus annehmbare Transliterationen erreicht werden. So ergibt die Eingabe von “Markus” die arabische Version “ماركس”. Der Name Claudia soll demnach im Arabischen als “كلوديا” geschrieben werden. Man bekommt jeweils verschiedene Auswahlmöglichkeiten, was zugegebenermaßen Menschen ohne jegliche Arabisch-Kenntissen nicht weiterhilft.

Yamli: Übertragung von "Michael" in die arabische Schrift

Bei dem Dienst gibt es allerdings einige Probleme: Zunächst einmal ist es auf die Übetragung von Worten aus dem Englischen oder dem Französischen gedacht. An deutsche Gäste ist der Dienst wenig gerichtet. Die ‘Übersetzung’ des Namens “Michael” gibt als erste Variante “مايكل”, was dem Englischen Michael (Maikel) entspricht. Erst die zweite Variante entspricht in etwa der Aussprache im Deutschen (~Mischael).

Auch gibt der Dienst keine Vokalzeichen wieder, die im Arabischen teils ausschlaggebend. Das Ergebnis der Anfrage bei “Markus” könnte ohne diese Zeichen auch durchaus als “Marx” gelesen werden. Vorsicht ist also unbedingt geboten – vor Allem wenn es dabei um Tätowier-Vorlagen geht.. Für etwaige Fehler können wir selbstredend nicht haftbar gemacht werden.

Trotz der Mängel möchten wir diesen Dienst unseren Lesern nicht vorenthalten:

Die Übersetzungsdienste, die wir anbieten

Posted by webadmin in blog (August 27, 2008 at 12:05 )

Es kommen weiterhin – und auch nach diesem Artikel – noch zahlreiche Anfragen, die um die “Übersetzung” von Eigennamen bitten. Unabhängig von der Sinnlosigkeit dieser Anfragen, hier eine schnelle Klarstellung:

Wir bieten professionelle und fachspezifische Übersetzung zwischen den Sprachen Arabisch und Deutsch an. Unseren Aufgabenschwerpunkt sehen wir sowohl in der Übersetzung von Behördenpapieren, als auch in der Übersetzung von Fachliteratur und Firmenpublikationen. Großes Potential steckt beispielsweise im wachsenden arabischsprachigen Markt, der für die exportierende Wirtschaft immer interessanter wird. Dazu bieten wir die Übersetzung von Handbüchern und Anleitungen. Weiter bieten wir für den direkten Kontakt unsere Dolmetschertätigkeiten an.

Nebenbei denken wir darüber nach, einen Service einzurichten, mit dem Eigennamen automatisiert ins Arabische transliteriert werden können.

Noch einmal: Googles Vermittlung von Übersetzungsdiensten

Posted by webadmin in blog (August 6, 2008 at 12:36 )

Eine kurze Anmerkung zum vorigen Artikel über die angeblich kostenlose Dolmetscherplattform von Google: Der Spiegel Online hat einen überraschend guten Artikel über den von google geplanten Dolmetscher- und Übersetzerdienst:

Die Screenshots der Web-Software zeigen eine recht ausgetüftelte Maske zur Auftragsvergabe und einige für Übersetzer sicher interessante Werkzeuge wie ein Archiv aller zuvor geschriebener Übersetzungen, ein Glossar, eine automatisch aufgearbeitete Übersicht aller Bearbeitungsschritte. Die wichtigsten Fragen lässt Google in dem ( von Blogoscope in Auszügen archivierten) Hilfedokument allerdings offen:

  • Wie werden Übersetzer bezahlt, oder sind es Freiwillige? Googles Antwort: “Wir bieten die Werkzeuge allen Übersetzern an.” In den Geschäftsbedingungen ist ausdrücklich auch von “Zahlungen” unter den Nutzern des Dienstes die Rede. Wie die Preise aber zustande kommen sollen, ist derzeit unbekannt.
  • Wie verdient Google Geld damit? Wenn eine Bezahlfunktion (oder gar ein Auktionsdienst oder Ähnliches) integriert wird, könnte Google einfach einen kleinen Teil der Honorare als Kommission abgreifen. Allein – Google Blogoscoped zitiert einen Passus aus den Geschäftsbedingungen, in dem Google angibt, an der Abwicklung von Zahlungen und Dienstleistungen zwischen den Nutzern der Plattform “nicht beteiligt” zu sein.

Kostenlose Dolmetscherplattform von Google

Posted by webadmin in blog (August 5, 2008 at 12:29 )

[Golem] Google bereitet eine Dolmetscherplattform vor, die es ermöglichen soll, Übersetzungen für eingereichte Texte einzufordern. Der Dienst soll sich sowohl an Firmen, als auch an Privatmenschen richten und soll ebenfalls auf Dienstleisterseite von professionellen, wie auch Amateurübersetzern beliefert werden.

Während es im Internet bereits unzählige Plattformen für Übersetzungsdienstleistungen gibt, will das Google Translation Center offenbar eher die Rolle des Marktplatzbetreibers und Tool-Providers wahrnehmen. Bisher schließt Google in den Geschäftsbedingungen die Beteiligung an Zahlungsabwicklungen sogar aus.

Ob sich professionelle Übersetzer dazu hinreißen lassen, diesen Dienst zu befüttern, sollte bezweifelt werden.. Ein Geschäftsmodell wird sich Google allerdings einfallen lassen.

Derzeit ist der Dienst im geschlossenen Beta und auch über gültige Google-Anmeldeinformationen nicht erreichbar.

Broschüre ‘Lebensmittelhygiene’ ins Arabische übersetzt

Posted by Khaled Alzayed in blog (Juli 24, 2008 at 9:47 )

Zur verpflichtenden Unterrichtung in Lebensmittelhygiene für alle diejenigen, die in unmittelbaren Kontakt mit Lebensmitteln während der Fertigung treten, wurde eine Broschüre ‘1×1 der Lebensmittelhygiene’ entwickelt. Für fremdsprachige Mitarbeiter gibt es nun diese Broschüre von der Firma behr’s in verschiedenen Übersetzungen – unter Anderem auch auf Arabisch! Daneben auch die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Türkisch und Polnisch.

Es empfiehlt sich bei solch sensiblen Themen wie die Lebensmittelhygiene selbst gut Deutsch sprechende Mitarbeiter in der Muttersprache zu unterrichten. Dazu empfehlen sich zum Einen Übersetzungen von Broschüren, aber auch das Dolmetschen bei mündlichem Unterricht. Firmen, die wert auf ihre Produktion legen, sollten keine Scheu davor haben. [via]

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